Keine Chance gegen Leobendorf

Das erste Heimspiel der laufenden Saison stand am Programm, der Gegner hieß Leobendorf B. Uns war bewusst, dass dies vermutlich das schwerste Spiel der Saison wird, gab es für uns doch in den letzten Jahren gegen Leobendorf nicht viel zu holen. Leider hatten wir auch einen schmerzlichen Ausfall zu beklagen: unser Abwehrbollwerk Leonie durfte nicht spielen, da sie am nächsten Tag mit der Mädchenauswahl der JHG Nordwest antrat!

Vom ersten Ankick weg merkte man, dass Leobendorf der erwartet starke Gegner ist und so hatten wir sofort alle Hände und Beine voll zu tun, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Es dauerte nur 7 Minuten und wir fingen uns den ersten Gegentreffer ein. Wir kamen nie zur Ruhe, ständig war Leobendorf in unserer Hälfte und hatte Chancen im Minutentakt. Nach gut 15 Minuten konnten wir doch einen Konter spielen, und Lenny kam vor dem Tor an den Ball, schupfte aber leider den Ball knapp am Tor vorbei. Statt 1:1 fiel im Gegenzug das 2:0 für Leobendorf und kurz darauf auch gleich das 3:0, damit war praktisch schon die Entscheidung gefallen.

Leobendorf war uns an diesen Tag in allen Belangen überlegen, man hatte nie das Gefühl, dass wir eine Chance hätten, das Spiel umzudrehen. Noch vor der Pause erhöhte Leobendorf auf 5:0, unmittelbar vor der Halbzeit erzielten wir auch einen Treffer durch Dennis zum Pausenstand von 5:1 für Leobendorf. In der Halbzeitpause hatten wir die Fehler besprochen und gingen vollen Mutes ins Spiel um vielleicht doch das Unmögliche zu schaffen, jedoch keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Leobendorf auf 6:1. Im Laufe der zweiten Halbzeit lief es dann eine Spur besser und wir kamen auch zu einigen Halbchancen, jedoch ein zweiter Treffer gelang uns an diesem Abend nicht. Leobendorf war über die gesamte Spielzeit die weitaus überlegene Mannschaft und gegen Ende des Spieles erzielten unsere Gäste dann noch zwei weitere Treffer zum doch etwas enttäuschenden Endstand von 8:1.

Mit etwas genauerer Deckungsarbeit und besseren Stellungsspiel wäre vielleicht das eine oder andere Tor zu verhindern gewesen, aber am Sieger dieses Spieles bestand nie ein Zweifel. Wir haben die Fehler intern besprochen, und wissen dass es noch ein sehr weiter Weg für uns ist, um mit Gegnern wie Leobendorf mithalten zu können. 

 

verfasst von Michael Jirka

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