Leobendorf einfach nicht zu biegen!

Gleich vorweg: Die U11 von Leobendorf A zählt wohl zu den besten im ganzen Weinviertel und ist von LE trotz einer über 40minütigen starken Leistung des Teams einfach nicht zu bieten. Vor allem der Top-Spieler der Gastgeber, David Schweinberger, machte den Unterschied aus. Er kann ein Spiel alleine entscheiden - und hat das gegen die Müller/Albrecht-Truppe diesmal auch gemacht!

Goalie Vinzenz in Aktion!

Das Spiel in Tresdorf begann praktisch mit 0:1: Eli wollte nach einer Eckball-Hereingabe volley klären. Das Runde ging aber äußerst unglücklich ins eigene Eckige... Wie schon in den vergangenen Spielen, ließen sich Robin, Luca und Co dadurch aber nicht entmutigen, kämpften und spielten diszipliniert nach vorne. Die besseren Chancen fand aber weiterhin Leobendorf vor und Vinzi im Tor musste zweimal parieren. Auch das 2:0, das ebenso unglücklich aus einem Gestocher fiel und zum Schluss sogar dem Goalie noch durch die "Hosenträger" gedrückt wurde, entmutigte die SVLE-Mannschaft nicht. Und Dennis, drei Minuten zuvor erst eingewechselt, vollendete eine Traumkombination über die Flanken in der 15. Spielminute zum umjubelten Anschlusstreffer. Wenig später allerdings das nächste Eigentor! Wieder war es die unglückliche Eli, der ein Eckball auf die Schulter fiel - und von dort ins Tor. Natürlich war Eli darüber sehr traurig. Aber: Wie es ihre Art ist, versuchte sie mit ihrem unbändigen Kampfeswillen vieles wieder gut zu machen. Und das gelang ihr ohne jeden Zweifel!  Zwei Minuten nach dem zweiten Eigentor war es der diesmal ausgezeichnet spielende David Müller in der 18. Minute, der trocken einnetzte und auf 2:3 stellte. Leobendorf wirkte überrascht und etwas verunsichert ob der Kaltschnäuzigkeit und spielerischen Klasse des SVLE. Damit ging es in die Kabinen.

Nach der Pause stellten die Heimischen vorerst um, verstärkten mit David Schweinberger die Defensive. Soviel Respekt vor der Leistung von LE! Das hatte aber nur bis zur 32. Minute Erfolg. Dann trat nämlich Robin Rauch zu einem seiner gefürchteten Freistöße aus ca. 15 Metern an. Gekonnt schlenzte er das Leder über die Mauer und den verdutzten Torhüter Florian Fitzky, ins kurze Eck. Ausgleich und einigermaßen Hektik bei den Leobendorfer Trainern. In weiterer Folge sogar die Chance zum Führungstreffer für David Petronczki. Sein nicht allzu scharfer Schuss am herauseilenden Goalie vorbei wurde jedoch von - na klar - David Schweinberger von der Linie gekratzt (40. min). In den letzten 15 Minuten beorderten die Leobendorfer Trainer ihren Top-Spieler ins Sturmzentrum. Er war dann für Domi, Eli und Timon nicht mehr zu halten und machte innerhalb von neun Minuten gleich drei Tore (48., 50., 57.). Damit war der Käse gegessen, die aufopfernde Kampfkraft der schwarz-roten gebrochen und Felix Freiheim versenkte in der 58. Minute auch noch zum 7:3. 

Eine Niederlage für den SVLE, die sicher um zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen ist. Aber ein David Schweinberger, der damit wieder die Führung in der Torschützenliste von Dominik Schneider übernommen hat, macht einfach den einen, wichtigen Unterschied aus. Der SVLE gratuliert dem erwarteten Meister SV Leobendorf A herzlich und verspricht, sich im letzten Meisterschaftsspiel, am 16.6. in Bisamberg, nochmals entsprechend ins Zeug zu legen (Hinspiel 2:1 für LE), damit der - durchaus mögliche - Vizemeistertitel VOR SV Horn noch herausschaut. Voraussetzung allerdings ist, dass Leobendorf einen Tag vorher in Horn gewinnt (Hinspiel 4:0 für Leobendorf). 

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